Gebäudesanierung

Klimaschutz beginnt unter dem Dach - optimale Wärmedämmung reduziert den
CO² Ausstoß

Fotolia_1813890_XS © Cornelia PithartDurch schlecht gedämmte Dächer, Wände und Fenster kann bis zu 50 Prozent der Heizenergie verloren gehen. Hausbesitzer, die effektiv dämmen, sparen nicht nur Geld, sondern schonen auch die Umwelt durch wesentlich weniger CO2-Emissionen.

Die Schwachstellen eines Hauses sind je nach Alter des Gebäudes unterschiedlich. Mittels einer thermografischen Aufnahme (Wärmebild) können Energieverlustpunkte am Haus sichtbar gemacht werden. Dadurch können die in Frage kommenden Stellen gezielt gedämmt werden.

Folgende Dämmungsmaßnahmen werden bei der thermischen Sanierung von Altbauten durchgeführt:

  • Bessere Dämmung von Dach- und Geschossdecken: Bei unzureichender Dämmung können schnell 10 bis 20 % Energieverluste entstehen.
  • Dämmung der Außenwände: Alte Fassaden verursachen einen Wärmeverlust von bis zu 25 %.
  • Dämmung der Kellerdecke: Durch den Fußboden gehen bis zu 10 % der Wärme verloren
  • Erneuerung der Fenster und Türen: Alte Fenster sind oft die größten Schwachstellen im Haus. Die Beseitigung von Undichtigkeiten und der Einbau von modernen dreifachverglasten Fenstern spart die meiste Energie
  • Erreichen von Winddichtigkeit: Vom kalten Wind durchblasenen Bauteile verringern die Wärmedämmung und erhöhen die Heizkosten
  • Wärmebrücken erkennen und dämmen, wie z.B. Balkonplatten oder Fenstersimse

Im Zuge der Energieeinsparverordnung stellt der Bund über Förderprogramme Zuschüsse und Kredite für Hauseigentümer zur Verfügung, wenn diese die Energiebilanz ihres Hauses durch Baumaßnahmen verbessern. Diese Unterstützungen müssen bei der KfW Förderbank über die Hausbank beantragt werden.