Auf einem Drittel der Weltagrarfläche wird Nahrung erzeugt, die nicht gegessen wird. Armut entsteht, Wasser wird verschwendet, mehr als drei Milliarden Tonnen werden erzeugt und das nur damit wir als Verbraucher im Supermarkt eine große Auswahl haben.
Beim nachhaltigen Konsum geht es jedoch nicht nur um Lebensmittel, sondern auch um Mode und Textilien, Kosmetik und Pflege, Strom- und Energienutzung, Wohnen und Einrichten, Mobilität, Reisen, Elektronik und Digitales, Bauen und Sanieren, Waschen, Spielen, Geld anlegen und Haushaltsgeräte.
Wie Sie nun nachhaltig konsumieren können, hängt von Ihren Gewohnheiten, Ihrer Lebenssituation, und auch vom Geldbeutel ab. Auch ist natürlich wichtig welche Angebote es in Ihrer Reichweite gibt.
Einen Biomarkt oder den Kindergarten in der Nachbarschaft kann man ebenso wenig herbeizaubern, wie ein funktionierendes Nahverkehrssystem auf dem Land.
Nachhaltige Lebensstile umfassen den Kauf der „richtigen“ Produkte, einen „anderen“ Konsum und den bewussten Nicht-Konsum. Unsere Konsummuster sind dann nachhaltig, wenn wir nachfolgenden Generationen die Chance geben, Ihren Lebensstil frei zu wählen. Unsere Lebensstile haben Wirkungen auf Natur, Wirtschaft und Gesellschaft.
Wer nachhaltig konsumieren will muss auch etwas tun, aber nachhaltig konsumieren ist lecker, gesund und kann sogar kostensparend sein. Es macht Spaß und Sinn- und ist nicht nur unbequem oder unerschwinglich, wie viele im ersten Moment denken. Mit etwas Motivation, mit Gewohnheiten oder Routinen können Sie das auch schaffen!
Viele Dinge müssen nicht immer neu angeschafft werden und vorhanden Gegenstände, die nicht mehr gebraucht werden, sind oftmals für den Müll zu schade. Eine gute Gelegenheit umweltfreundlich und für wenig Geld neue Sachen zu beschaffen oder nicht mehr benötigte Dinge weiterzugeben bietet der Plietschplatz Kreis Pinneberg.
Um die Aufarbeitung gebrauchter Möbel und Computer kümmert sich das Sozialkaufhaus der AWO in Pinneberg.
Auch Repair-Cafés sind eine gute Anlaufstelle: Repair Cafés sind kostenlose Treffen, bei denen die Teilnehmer alleine oder gemeinsam mit Anderen kaputte Dinge reparieren. Ehrenamtliche Reparaturexperten helfen den Besuchern dabei, so viel wie möglich selbst an den mitgebrachten Gegenständen wieder in Ordnung zu bringen. Die Idee stammt aus den Niederlanden, wo es schon viele Repair Cafés gibt.
In Elmshorn und auch in Pinneberg (E-Mail Adresse: repaircafe@luther-pinneberg.de) finden regelmäßig Repair Cafes statt.
Falls Sie nun Interesse haben können Sie sich im Folgenden über weitere Tipps und Tricks zu den einzelnen Rubriken belesen.