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Mobilität


Ob wir mit dem Auto zum Job fahren, mit der Bahn in die nächste Stadt rasen oder mit dem Flieger in den Urlaub düsen - wir sind mobil und doch ist es offensichtlich: unserer Mobilität schädigt das Klima. Ausgehend vom "schädlichen" Kohlendioxid stellt sich die Frage, mit welchem Verkehrsmittel für eine Tonne CO2 die meisten Kilometer zurückgelegt werden können. Die Bilanz sieht so aus: mit dem Auto kann man 7.000 Kilometer, mit der Bahn 17.000 Kilometer und mit dem Flugzeug nur 3.000 Kilometer zurücklegen.

Insbesondere das Fliegen ist extrem umweltschädlich. Es hat nicht nur den höchsten CO2 Ausstoß, die beim Fliegen entstehenden Kondensstreifen sind klimawirksam- und das ist insbesondere bei Nachtflügen extrem. Denn nachts wird die Wärme von der Erde in den Weltraum abgestrahlt. Die Kondensstreifen halten allerdings einen großen Teil der Wärme zurück in der Atmosphäre. Diese lokal auftretenden Effekte erhöhen die Klimawirksamkeit des Fliegens stark.

Doch Klimaveränderung und Treibhauseffekt ändern offenbar nur wenig. Der Flieger ist in einer globalisierten Welt für viele ein unverzichtbares Verkehrsmittel. Besonders Kurzstreckenflüge sind der klimatechnische Supergau: Für die Strecke Düsseldorf-München kommt für eine Person bei Benutzung der Bahn ein CO2 Ausstoß von 30 Kilogramm zustande, für das Auto liegt der Wert bei 110 Kilogramm und das Fliegen verursacht 150 Kilogramm CO2 in der Luft.   

Wer aber dennoch nicht auf das Fliegen verzichten möchte und ein schlechtes Umweltgewissen hat, kann etwas dagegen tun. Bei Atmosfair kann jeder Reisende die Emission seines Fluges berechnen lassen und eine freiwillige Abgabe zahlen. Das Geld wird in Umweltprojekte investiert, die dann wieder einen Beitrag zur Reduzierung der Treibhausgase leisten.


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