02:34 Uhr, 17. Mai 2012
 

Artikel: Zahlen und Fakten

DONNERSTAG, 29. APRIL 2010 / von

Zahlen und Fakten

Eine vom Umweltbundesamt in Auftrag gegebene und vom Institut für Atmosphäre und Umwelt der Universität Frankfurt/Main durchgeführte Untersuchung über beobachtete Klimaänderungen in Deutschland hat ergeben, dass der Klimawandel bereits angefangen hat.

So zeigt die Analyse des Niederschlages, dass in dem Zeitraum 1901 bis 2000 die Wahrscheinlichkeit für relativ trockene Monate abgenommen, die für extreme Starkniederschläge zugenommen hat. Im Winter zeigte sich ein starker Trend zu höheren, im Sommer dagegen zu verringerten Niederschlagssummen. Entsprechend haben Tage mit hohen Niederschlagssummen im Sommer verbreitet ab-, in den anderen Jahreszeiten (vor allem im Winter und in Westdeutschland) jedoch zugenommen.

Doch mehr Niederschläge im Winter haben nicht unbedingt auch mehr Schnee bedeutet. Seit den 1950er Jahren nahm die Schneedeckendauer in Süddeutschland um 30-40% im Flachland und um 10-20% in Mittelgebirgslagen bis 800m ab. Lediglich über 800m gibt es bisher keinen Negativtrend, stellenweise wurde sogar ein Anstieg verzeichnet.

Bei den Temperaturen zeigte sich, dass besonders kalte Monate und Tage seltener geworden sind und sehr warme zugenommen haben. Auch saisonal lässt sich für Winter, Frühjahr und Sommer ein Trend zum Wärmeren und abnehmende Wahrscheinlichkeit für zu kühle Jahreszeiten ableiten.

Auch andere wissenschaftliche Studien belegen, dass sich unser Klima in den letzten zwei Jahrhunderten wesentlich verändert hat:

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